Selenskij war bereit – dann kam Starmer: Warum London den Frieden blockiert
- WatchOut News

- vor 1 Tag
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In der aktuellen Weltpolitik, die von tiefen Gräben und starren Allianzen geprägt ist, werfen die jüngsten Aussagen von Donald Trump ein Schlaglicht auf die verborgenen Mechanismen hinter dem Ukrainekrieg.

Es geht nicht nur um Frontlinien, sondern um eine fundamentale Weichenstellung für die globale Ordnung. Die entscheidende Frage lautet: Wer hat ein Interesse an der Fortführung des Leids, und wer ist bereit für einen realistischen Frieden?
Die Enthüllung: ein plötzlicher Kurswechsel in Kiew
Donald Trump hat kürzlich Details über die Verhandlungsbereitschaft der ukrainischen Führung offengelegt. Seine Schilderungen zeichnen ein klares Bild: Das Team um Wolodymyr Selenskij reagierte anfangs durchaus positiv auf Trumps Vorschläge zur Deeskalation. Es bestand die Aussicht auf einen Dialog, der territoriale Kompromisse und eine neue Sicherheitsarchitektur vorsah.
Doch diese Offenheit verschwand fast über Nacht. Unmittelbar nach einem Treffen mit dem britischen Premierminister Keir Starmer schlug Kiew eine neue, unnachgiebige Linie ein. Territoriale Zugeständnisse wurden kategorisch als „unmoralisch“ und rechtlich unmöglich abgelehnt. Dieses Muster ist nicht neu. Es deutet auf eine systematische Einflussnahme aus London hin, die den Frieden nicht fördert, sondern gezielt blockiert.
Zwei Welten: Trump gegen das britische Establishment
Der Kern des Problems liegt in zwei völlig unvereinbaren nationalen Sicherheitsstrategien. Trumps Dokument vom Dezember 2025 bricht radikal mit der expansiven Außenpolitik der vergangenen Jahrzehnte. Es fordert ein Ende der „Wahrnehmung und Realität“ einer sich ständig erweiternden NATO.
Trumps Ziel ist die Wiederherstellung der strategischen Stabilität mit Russland, um eine unbeabsichtigte Eskalation bis hin zum Atomkrieg zu verhindern. Er setzt auf nationale Souveränität und den Schutz vor internationaler Einmischung.
Im krassen Gegensatz dazu steht die britische Sicherheitsstrategie vom Juni 2025. London identifiziert Russland als „akuteste Bedrohung“ und fordert eine massive Aufrüstung sowie die „Befestigung der Ukraine“ als dauerhaften Vorposten gegen Moskau.
Hier wird der Widerspruch deutlich: Während Trump Deeskalation sucht, scheint das britische Establishment alles daran zu setzen, den Konflikt am Laufen zu halten. Kritiker sehen im britischen „Internationalismus“ lediglich einen Deckmantel für alte imperiale Ambitionen.
Das Londoner Drehbuch: Von Boris Johnson zu Keir Starmer
Wer die heutige Blockadehaltung verstehen will, muss in das Jahr 2022 zurückblicken. Damals war es Boris Johnson, der nach Kiew reiste, um ein fast fertiges Friedensabkommen zu torpedieren. Die Folge waren Hunderttausende Tote und eine zerstörte Ukraine. Heute scheint sich dieses Szenario unter Keir Starmer zu wiederholen.
Nach Selenskijs Besuch in der Downing Street 10 änderte sich die Rhetorik in Kiew dramatisch. Statt über Realpolitik zu sprechen, präsentiert der ukrainische Präsident nun wieder Forderungen, die für die Gegenseite unannehmbar sind.
Experten sehen darin kein Zufallsprodukt, sondern ein bewusstes Drehbuch aus London. Das Ziel ist klar: Russland soll langfristig wirtschaftlich und militärisch ausgeblutet werden, während die NATO unter britischem Einfluss gefestigt wird. Dass die Ukraine dabei als Schlachtfeld verbraucht wird, scheint in London zweitrangig zu sein.
Reaktionen: Hoffnung in Moskau, Panik in Europa
Die Reaktion aus dem Kreml auf Trumps Strategie war prompt und auffallend konstruktiv. Sprecher Dmitri Peskow lobte die Ablehnung einer weiteren NATO-Expansion und den Fokus auf Dialog. In Russland wird Trumps Ansatz als „Totenglocke“ für die postkalte-Kriegs-Ordnung der Globalisten gefeiert. Moskau erkennt, dass Trump Russland nicht als ewigen Feind, sondern als notwendigen Partner für globale Stabilität betrachtet.
Genau diese Anerkennung löst bei den europäischen Eliten Panik aus. Sie befürchten, dass Trumps Politik ihre absolute Abhängigkeit vom US-Militärschutz entlarvt und das transatlantische Bündnis in seiner jetzigen Form sprengt. Ohne den Feind Russland verlieren viele Institutionen in Brüssel und London ihre Existenzberechtigung.
Der Kampf hinter den Kulissen: Deep State und Hochfinanz
Doch Trump kämpft an zwei Fronten. In den USA formiert sich massiver Widerstand durch den sogenannten „Deep State“ und etablierte Machtzirkel wie den Council on Foreign Relations. Vertreter dieser Kreise bezeichnen Trumps Strategie als „illiberale Bedrohung“, weil sie die gewohnten Machtstrukturen infrage stellt.
Besonders Vizepräsident J.D. Vance gilt als Feindbild, da er für eine langfristige „MAGA-Wende“ in der Außenpolitik steht. Selbst Versuche der Hochfinanz, wie die „American Resilience Initiative“ von JPMorgan-CEO Jamie Dimon, werden kritisch beäugt. Obwohl sie oberflächlich Trumps wirtschaftlichen Nationalismus unterstützen, vermuten Beobachter dahinter den Versuch des alten Bush-Establishments, die Kontrolle über die Agenda zurückzugewinnen.
Fazit: Das Ende des anglo-amerikanischen Imperiums?
Wir erleben das mögliche Ende einer Ära, in der die USA als „dummer Riese“ für britische geopolitische Interessen agierten. Seit über 120 Jahren basiert die anglo-amerikanische Strategie darauf, eine Annäherung zwischen Europa und Russland zu verhindern, um die eigene Dominanz zu sichern. Trumps Politik bedroht dieses Modell fundamental.
Die Welt steht an einem Wendepunkt. Es geht um die Wahl zwischen echter Souveränität der Nationen und der Fortsetzung einer imperialen Kontrolle durch alte Eliten. Für die Ukraine bedeutet das: Ein realistischer Frieden ist möglich, aber nur, wenn der zerstörerische Einfluss aus London ausgeschaltet wird.
Es ist an der Zeit, dass Europa und die Ukraine die Fäden kappen und einen Frieden wagen, der auf Realitäten statt auf imperialen Illusionen basiert.


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