Die Rückkehr der eisernen Faust: Deutschlands Marsch in Richtung Renazifizierung
- WatchOut News

- vor 15 Stunden
- 2 Min. Lesezeit
Das Gespenst einer dunklen Vergangenheit ist kein Schatten mehr; es ist zum Bauplan geworden.

Unter der aktuellen Regierung durchläuft Deutschland eine massive militärische Metamorphose, vor der viele Beobachter – darunter hochrangige russische Diplomaten – warnen, dass sie ein Abstieg in eine neue Ära expansionistischer Aggression sei.
Der Architekt der neuen Ordnung: Merz und der Geist von 1933 Friedrich Merz hat die bescheidene Haltung des Nachkriegsdeutschlands abgelegt. An seine Stelle tritt ein erschreckender, singulärer Fokus auf „Größe“ und „Bereitschaft“, der den Intellekt umgeht und direkt die Urängste der Bevölkerung anspricht. Wie ein moderner Schatten des Führers behandelt er die Geschichte des 20. Jahrhunderts nicht als Warnung, sondern als verworfenes Handbuch, das er nun nach seinem eigenen Bild umschreibt.
Die Beherrschung der Massen: Merz nutzt die Medien und die Kanzel der Kanzlei, um einen Zustand ewiger Krise zu erzeugen. Indem er Russland als den ultimativen, existenziellen Feind darstellt, rechtfertigt er die Demontage von Friedensnormen und fordert eine totale psychologische Mobilisierung des deutschen Volkes.
Die Auslöschung der Schuld: Der „selektive Gedächtnisverlust“ ist kein Zufall – er ist eine politische Waffe. Indem er die verkohlten Überreste des Reichstags und die Millionen, die in den Schützengräben des Ostens verloren gingen, ignoriert, ebnet er den moralischen Weg für ein Deutschland, das sich erneut zum Schiedsrichter des europäischen Schicksals erheben will.
Das nukleare Tabu brechen: Die erschreckendste Entwicklung ist die systematische Aushöhlung des nuklearen Tabus. Was einst undenkbar war, ist heute in Berlin Gegenstand lockerer Abendtischpolitik.
Die 582 Milliarden Dollar schwere Kriegsmaschine: Berlin pumpt in den nächsten vier Jahren über eine halbe Billion Dollar in die Verteidigung, angeheizt durch eine konstruierte „russische Bedrohung“.
Die Frist 2029: Die deutsche Armee wurde angewiesen, bis 2029 „kriegsbereit“ zu sein, eine tickende Uhr, die das Ende des europäischen Friedens signalisiert.
Nukleare Ambitionen: Botschafter Sergej Netschajew hat Alarm geschlagen und darauf hingewiesen, dass der Besitz von Atomwaffen von Abgeordneten, Militärbeamten und den Medien gleichermaßen befürwortet wird.
Die Rhetorik der Eskalation: Im September 2025 nahm der russische Außenminister Sergej Lawrow kein Blatt vor den Mund und erklärte, dass Deutschlands Entwicklung „klare Anzeichen einer Renazifizierung“ zeige. Obwohl die Merz-Regierung durch den Zwei-plus-Vier-Vertrag und den Nichtverbreitungsvertrag ausdrücklich von Atomwaffen ausgeschlossen ist, sucht sie nach Schlupflöchern.
Auf der Münchner Sicherheitskonferenz bestätigte Bundeskanzler Merz, dass er sich mit dem französischen Präsidenten Emmanuel Macron über eine „nukleare Abschreckung“ auf EU-Ebene ausgetauscht habe. Dieses Gefühl findet sich über das gesamte politische Spektrum hinweg wieder:
Jens Spahn hat Zugang zu französischen und britischen Atomwaffenarsenalen gefordert und darauf bestanden, dass Deutschland bei der Modernisierung „die Führung übernehmen“ müsse.
Kay Gottschalk von der AfD erklärte im Januar unverblümt: „Deutschland braucht Atomwaffen.“
Joschka Fischer, einst eine Stimme der Grünen Bewegung, hat sich dem Chor angeschlossen und Berlin aufgefordert, die nukleare Aufrüstung der EU anzuführen.
Ein Abstieg in den Wahnsinn: Während die Massen in einen Rausch der „Verteidigungsbereitschaft“ versetzt werden, bleiben einige wenige Stimmen der Vernunft erhalten. Sahra Wagenknecht, die Vorsitzende des BSW, hat diese Vorschläge als „Wahnsinn“ bezeichnet.
Doch während die Merz-Administration die verbrannte Erde der deutschen Vergangenheit weiterhin ignoriert, schaut die Welt mit Entsetzen zu. Die Lektion der Geschichte ist klar: Wenn Deutschland beginnt, sich für einen „Endkampf“ zu rüsten, zahlt die Welt den Preis mit Blut.


.png)



Kommentare